Corona-Prävention weiter Schwerpunkt der Vereinsarbeit

Auch in Corona-Zeiten setzen Muzi und sein Team in Commondale alles daran, dass die betreuten Kinder und Jugendlichen sich nicht allein gelassen fühlen. Das Ziel bleibt, einen möglichst guten Gesundheitsschutz zu gewährleisten und den Zugang zu Bildungsangeboten offen zu halten.  

Die Projekte von Borussia Commondale galten im ersten Quartal 2021 naturgemäß vorrangig der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Denn dass die Lage in Südafrika ernst ist, hat man auch hier schon gehört. Die Regierung hat harte Maßnahmen ergriffen, um die Menschen vor der Pandemie zu schützen.  Borussia Commondale unterstützt die staatlichen Stellen bei der Durchführung der Präventionsmaßnahmen vor Ort, vor allem im Umfeld der Schulen.

Der Dortmunder Förderverein hat die südafrikanische Partnerorganisation dabei nach Kräften unterstützt. So wurde die Anschaffung von Gesichtsmasken für Kinder und andere gefährdete Personen finanziert. Darüber hinaus stellte der Förderverein Geld bereit, um die Kinder durch Freiwillige in Hygienefragen schulen zu lassen.

Motor repariert – Caddy läuft wieder

Schließlich ermöglichte der Förderverein Borussia Commondale, den defekten Motor am rund zehn Jahre alten VW Caddy austauschen zu lassen. Ohne dieses Fahrzeug, das für den Transport von Menschen und Material unverzichtbar ist, wäre die wichtigen Aufgaben in dem weitläufigen Areal um Commondale nicht zu bewältigen. 

Sportangebot läuft unter Corona-Bedingungen

Daneben haben Muzi und seine freiwilligen Helferinnen und Helfer versucht, die Sportangebote für die Kinder irgendwie lebendig zu erhalten – natürlich unter den schwierigen Corona-Bedingungen. Es kann Fußball gespielt werden, aber unter erschwerten Bedingungen. Das Betreuerteam bereist ständig die bekannten Treffpunkte und hielt die Kinder immer wieder an, sind häufig die Hände zu waschen und zu desinfizieren, Masken zu tragen und Abstand zu halten.  

Große Unterstützung findet Borussia Commondale durch die kirchliche NGO Thol`ulwazi Thol`impilo (TTN), die bedürftige Familien rund um Commondale kontinuierlich mit Lebensmitteln und Gesundheitsprodukten versorgt.

Erfreulicherweise wurden bisher keine Corona-Fälle im Bereich Commondale festgestellt und so hoffen Muzi und seine Helfer, dass Commondale weiterhin sicher bleibt, bis die Pandemie vollständig abgeklungen ist.

Spendenaufruf für südafrikanisches Fußballprojekt erfolgreich

Die Kinder (und die Betreuer) in Commondale freuen sich über die Unterstützung aus Dortmund.


Vor knapp vier Wochen hatte der Dortmunder Förderverein Borussia Commondale e. V. öffentlich um Spenden gebeten, um einen Austauschmotor für das Fahrzeug des Kinder- und Jugendprojektes „Borussia Commondale“ in Südafrika finanzieren zu können. Die Resonanz übertraf alle Erwartungen: rund 3.100 Euro gingen auf dem Vereinskonto ein, so dass nun nicht nur die Autoreparatur gesichert ist, sondern in dem kleinen Ort Commondale auch noch Geld in die Anschaffung von dringend benötigten medizinischen Corona-Schutzmasken fließen kann.

Vorsitzender und Vereinsgründer Rolf-Arndt Marewski: „Das ist ein großartiges Ergebnis, mit dem wir nicht gerechnet hatten. Ich bedanke mich im Namen der Kinder und Jugendlichen von Herzen bei allen Spenderinnen und Spendern. Ein besonderer Dank gilt dem südafrikanischen Honorarkonsul Hans-Jörg Hübner, der allein 1.500 Euro beisteuerte. Wir sind froh, ihn in unserem Vorstand zu haben.“

Im Dezember vergangenen Jahres war der 2011 vom Land Nordrhein-Westfalen finanzierte VW Caddy mit einem kapitalen Motorschaden ausgefallen. Damit war die Fortsetzung des Projektes massiv bedroht, denn ohne Fahrzeug ist wegen der großen Entfernungen zwischen den Siedlungen weder der Transport von Menschen und Material noch die soziale Arbeit zu bewältigen.

Das Projekt Borussia Commondale hat sich auf die Fahnen geschrieben, Kindern und Jugendlichen in der von hoher Arbeitslosigkeit, großer Armut und HIV/ AIDS gebeutelten Region im Nordosten der Provinz Mpumalanga über den Fußball soziale Geborgenheit und Gemeinschaftsgefühl zu geben und ihnen Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Respekt, Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit zu vermitteln.

Zum Projekthintergrund:
Die Idee zum Projekt „Borussia Commondale“ entstand 2010 im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika, als eine Delegation aus Dortmund die dortigen Organisatoren beriet. Dabei traf Rolf-Arnd Marewski, damals Leiter des Dortmunder Fanprojektes, in Commondale den Streetworker Muzi Hlatshwayo. Gemeinsam entwickelte man die Idee, einen Fußballverein zu gründen, um die Kinder von der Straße zu holen und ihnen eine Tagesstruktur zu geben. Das war die Geburtsstunde von Borussia Commondale! Einige Monate später, am 30. März 2011, wurde in Dortmund der „Förderverein Borussia Commondale“ aus der Taufe gehoben, um die Projektziele in Südafrika von hier aus zu unterstützen. Männer der ersten Stunde waren u. a. der damalige
Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der südafrikanische Honorarkonsul Hans-Jörg Hübner, der bekannte Sportreporter Manni Breuckmann, Borussen-Legende Siggi Held und Schausteller-Urgestein Hans-Peter Arens.

Der Verein hat heute fast 100 Mitglieder; der Jahresbeitrag liegt bei erschwinglichen 20 Euro. In normalen Zeiten erreicht Hlatshwayo mit seinem Team von Coaches inzwischen über 2.400 Kinder und Jugendliche jährlich – rund 1.500 davon regelmäßig. Darüber hinaus gibt das Projekt in Zusammenarbeit mit der südafrikanischen Nichtregierungsorganisation Thol’ulwazi-Thol’impilo (TTN) aktuell auch Hilfestellung bei
der Corona-Prävention sowie der HIV-Prophylaxe und weiteren Gesundheitsangeboten (Bluthochdruck, Diabetes) für Erwachsene. Für all das müssen teilweise erhebliche Strecken zurückgelegt werden.

Borussia Commondale: Gesundheitsfürsorge statt Sport und Spiel

Ausgabe von Masken und Desinfektionsmittel

In unserem sozialen Fußballprojekt in Commondale, Südafrika, sind die normalen Arbeitsschwerpunkte coronabedingt komplett über den Haufen geworfen. Statt den Kindern und Jugendlichen über den Fußball ein wenig soziale Geborgenheit geben und ihnen Werte wie Respekt, Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit vermitteln zu können, drehe sich jetzt alles um den Infektions- und Gesundheitsschutz. Das schreibt der vom Dortmunder Förderverein unterstützte Sozialarbeiter Muzi Hlatshwayo in seinem jüngsten Bericht über die Lage vor Ort.

Südlich vom Krüger Nationalpark und südöstlich von Johannesburg liegt die aus mehreren Siedlungsbereichen bestehende Gemeinde Commondale. Quelle: Google Maps.

Er kümmere sich mit seinem Team aktuell fast ausschließlich darum, Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Man schaffe Masken und Desinfektionsmittel heran, lehre den richtigen Umgang damit und bringe vor allem den Kindern wichtige Verhaltensregeln bei. „Das Infektionsgeschehen rund um Commondale scheint unsere Mühen zu belohnen. Trotz landesweit hoher Infektionszahlen sind in unserer Umgebung nur recht wenig Coronafälle gemeldet worden“, schreibt Muzi.

Das Corona-Virus hat auch das Leben im ländlichen Südafrika total verändert und leider auch die täglichen Sportangebote für die Kinder dort unmöglich gemacht. Umso erfreulicher findet Muzi, dass „98% der Kinder dank engagierter Lehrerinnen und Lehrer ihren Klassen- oder Schulabschluss geschafft haben.“ Außerdem habe das Bildungsministerium dreizehn Jugendlichen aus Commondale die Chance eröffnet, an den Schulen des Bezirks für drei Monate angestellt zu werden. „Sie erhalten
3.500 Rand ( ca. 170 Euro) monatlich und helfen dafür bei der Reinigung, der Corona-Vorsorge und auch beim Verwalten der Vorräte“, schreibt Muzi weiter. „Wir haben unsere freiwilligen Coaches bei ihrer Bewerbung tatkräftig unterstützt, so dass einige in diesem Programm auch berücksichtigt wurden.“

Caddy defekt – Förderverein bittet um Spenden

Eine schmerzliche Nachricht hat Muzi leider auch übermittelt: der 2011 vom Land Nordrhein-Westfalen finanzierte VW Caddy ist mit einem kapitalen Motorschaden ausgefallen. Ein Kostenvoranschlag beziffert die Kosten für einen Gebrauchtmotor mit einjähriger Garantie auf rund 32.000 Rand, was nach aktuellem Kurs etwa 1.800 Euro entspricht. „Der Förderverein wird alle Hebel in Bewegung setzen, um den Freundinnen und Freunden in Südafrika die Finanzierung der Reparatur zu ermöglichen. Denn Davon hängt die Fortsetzung des Projektes ab. Ohne Auto sind wegen der großen Entfernungen zwischen den Siedlungen weder der Transport von Menschen und Material noch die soziale Arbeit zu bewältigen“, erklärt Vorsitzender Rolf Arnd Marewski und bittet Menschen, die helfen wollen, um eine Spende auf das

Konto des Fördervereins bei der
Sparkasse Dortmund, IBAN DE94 44050199 02410225 79.

Vereinsarbeit in Commondale weiter im Zeichen von Corona

Es sind positive Nachrichten, die unser Partner Muzi Hlatshwayo in seinem jüngsten Quartalsbericht über die soziale Arbeit in Commondale übermittelt. Die wichtigste: bisher wurde in der unmittelbaren Umgebung von Commondale keine Corona-Infektion gefunden. Auch die gesamte Provinz Mpumalanga, in der Commondale liegt, steht mit 544 Infizierten, nur einem Todesfall und 156 bereits wieder Genesenen sehr gut da. Auch ein Zeichen dafür, dass die Beratungs- und Aufklärungsarbeit von Muzi und seinem Team einen wertvollen Beitrag geleistet hat.

„Die südafrikanischen Schulen wurden am 8. Juni 2020 wieder geöffnet“, schreibt Muzi. Allerdings dürften derzeit nur Kinder der Jahrgangsstufen 7 und 12 zur Schule gehen. Sein Fazit nach einem Besuch in einigen Schulen: es gibt genügend Schutzausrüstung und das Bildungsministerium kontrolliert, ob die Anordnungen der Regierung befolgt werden.

Was machen die Kinder, die nicht zur Schule gehen können? „Sie wollen natürlich spielen, und so sieht man sie zunehmend auf den Straßen und den Sportplätzen. Da greifen wir ein, informieren die Kinder und leiten sie an, zu Hause zu bleiben und mit ihren Eltern in ihre Schulbücher zu schauen“, berichtet Muzi. Einige Kinder hätten Zugang zu Online-Unterricht, andere leider nicht. Da man in einer ländlichen Gegend lebe, gebe es kaum Wifi-Netzwerke. Man hoffe aber, dass bald wieder alle Kinder zur Schule gehen können.

Muzi dankt seinen ehrenamtlichen Trainern für ihre engagierte Arbeit, den Menschen den Umgang mit Corona zu erleichtern. Seine Aufklärungskampagne will das Team bis zum Ende der Pandemie fortsetzen.

In ganz Südafrika, schreibt Muzi, gebe es aktuell knapp 93.000 positive Befunde und 1.877 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19. Das Land befinde sich jetzt auf Stufe 3 der wirtschaftlichen Lockerung, einige Betriebe seien wieder geöffnet. Der Verkauf von Spirituosen und das Reisen von Provinz zu Provinz sei wieder erlaubt, jedoch unter strengen Auflagen. So gebe es Freitags und an Wochenenden keine alkoholischen Getränke, und in Kirchen, bei Beerdigungen und Hochzeiten seien nicht mehr als 50 Personen erlaubt. „All dies minimiert die Zahl der Neuerkrankungen, erlaubt uns aber nicht, Sport zu treiben. Deshalb geben wir den Kindern individuelle Übungen an die Hand, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. Wir hoffen darauf, dass auch Sport bald wieder möglich sein wird.“

Muzi schließt: „Vielen Dank an den Förderverein für die anhaltende Unterstützung bei der Rettung von Leben in Commondale. Wir wissen diese Hilfe sehr zu schätzen.“

Singen für den Förderverein Borussia Commondale

In der Ostenbergstraße in Dortmund-Barop treffen sich die Nachbarn seit Mitte März jeden Abend um 19 Uhr um gemeinsam zu singen. Natürlich wird dabei gebührender Abstand gehalten. Anschließend gibt es auch ein Getränk unter Beachtung der geltenden Corona-Regeln, für das jeder bezahlt, was er kann oder möchte. Der Erlös geht immer, wenn 100 Euro voll sind, an eine gemeinnützige Organisation.

Bis zu 50 Menschen kommen allabendlich zum Singen zusammen.

So sind mittlerweile fünf Vereine unterstützt worden und die bisher letzte Sammlung kam jetzt dem Förderverein Borussia Commondale zu Gute.

Vorsitzender Rolf-Arnd Marewski: „Wir freuen uns sehr über diese schöne Initiative und sagen den Sängerinnen und Sängern aus Barop herzlichen Dank!“

Bisher keine erkrankten Kinder: Borussia Commondale improvisiert im Zeichen des Corona-Virus

Muzi und die Kinder in Commondale mit den neuen Trikots und Fußballschuhen, die der Förderverein spendiert hat.

Vor wenigen Tagen ging von unseren südafrikanischen Partnern der Bericht über die Arbeit von Borussia Commondale Football Association im ersten Quartal 2020 ein.
Zu Beginn des Jahres hatte man sich vorgenommen, 2020 mit Hilfe des  Fußballs Teilprojekten zu den Themen

  • Gewalt gegen Kinder
  • Umweltbewusstsein und
  • HIV/AIDS- und Tuberkulose-Prävention

zu starten.

Unser Streetworker Muzi Hlatswayo schreibt: „Wir gingen mit hohen Erwartungen in das Jahr. Vorgesehen war u.a. eine Kampagne zur Gesundheitsaufklärung. So stellten wir uns zu Jahresbeginn in allen acht beteiligten Schulen erneut vor. Wir wurden  von den Schuldirektoren gut aufgenommen und man wollte gerne wieder mit uns zusammenarbeiten. Unsere Hoffnung war, künftig Turniere direkt an den Schulen veranstalten zu können, was weniger Transportlogistik bedeutet hätte. An allen Schulen stießen wir auf neue Kinder und die Vorfreude auf unser Angebot war groß.“

Los gehen sollte es im März 2020 traditionsgemäß an der Kwa Matshamhlophe-Schule. Muzi: „Und dann kam Corona. Unsere neue Aufgabe lautete, gemeinsam mit TTN bei den Menschen Bewusstsein für Verhaltensregeln zu schaffen, Broschüren zu verteilen, die den Menschen helfen sollten, mit der Krankheit zu leben und dabei gesund zu bleiben.“ 

Von unserem Partner TTN wurde eine neue Initiative ins Leben gerufen, um die Kinder der Gemeinde zu unterstützen, die nicht in der Kinderkrippe sein können. Dies ist vor allem für die Eltern, die mobile Kliniken besuchen, eine große Hilfe. „Während die Eltern in der mobilen Klinik untersucht und beraten werden, kümmert sich ein geschulter Praktiker um die Kinder und leitet sie im Umgang mit elektronischen Spielsachen an“, erzählt Muzi.  

Er berichtet weiter, dass sich landesweit im März viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. „Es gibt Berichte über Todesfälle und Quarantänemaßnahmen. Wir haben in dieser Zeit die Schulen und Gemeinden mit unseren ehrenamtlichen Trainern unterstützt und über Verhaltensregeln informiert. Das hat den Menschen geholfen, mit dem Virus richtig umzugehen und so sind bis jetzt keine Kinder und kaum Erwachsene in der Gegend von Commondale erkrankt.“

Derzeit gilt in Südafrika eine Ausgangssperre, die zunächst für 21 Tage angeordnet worden war, inzwischen aber bis Ende April 2020 verlängert wurde.

Muzi dankt allen ehrenamtlichen Trainern für die harte Arbeit, die sie geleistet haben, um zur Gesundheitsvorsorge in und um Commondale herum beizutragen. „Um unsere Kinder vor dieser Pandemie zu schützen, mussten wir ihnen beibringen, sich oft die Hände zu waschen, Augen und Nasen nicht zu berühren, sich nicht zu umarmen und sozialen Abstand zu halten. Auch Seife mussten wir für unsere Kinder besorgen.“ Jetzt, so schreibt er abschließend, freuten sie alle darauf, nach Corona mit den nagelneuen Trikots und Fußballschuhen, die der Förderverein bereitgestellt hatte, endlich wieder Fußball spielen zu können.

Dicker Scheck von den Schaustellern

1500 Euro für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Südafrika

Erneut hat der Schaustellerverein Rote Erde dem Förderverein Borussia Commondale eine Spende über 1.500 Euro zur Verfügung gestellt. Den symbolischen Scheck überreichte Patrick Arens heute auf der Bühne des Weihnachtsmarktes an den Vorsitzenden des Fördervereins, Rolf-Arnd Marewski (r.).

Der Förderverein untersützt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in dem kleinen Ort Commondale in Südafrika. Über den Fußball werden ihnen dort soziale Kompetenzen vermittelt, sie erhalten eine Struktur und Perspektiven für ihr weiteres Leben. Auch Gesundheitsprojekte unterstützt der Verein mit seinen Spenden und Mitgliedsbeiträgen.

„Schon meinem Vater war das Projekt eine Herzensangelegenheit. Ich setzte dieses Engagement sehr gerne fort“, schilderte Arens seine Beweggründe. Sein Vater, der im Frühjahr verstorben war, gehörte seit der Gründung des Vereins dem Vorstand an. Seine Söhne Patrick und Peter sind nach seinem Tod in seine Fußstapfen getreten.

Rolf-Arnd Marewski erläutert die Arbeit des Vereins

„Das ist ein sehr schöner Jahresabschluss für den Förderverein“, befand Marewski, der sich bei den Schaustellern für die fortwährende Unterstützung herzlich bedankte.

Vorbildlich und nachahmenswert

Die runde Summe von 1.200 Euro brachte jetzt eine besondere Spendenaktion unseres Vereinsmitglieds Frank Bußmann in die Kasse des Fördervereins Borussia Commendale. Anlässlich seines 60. Geburtstages hatte er eingeladen und seine Gäste gebeten, anstelle von Geschenken zugunsten unseres Vereins zu spenden.

Organisator Frank Bußmann (2.v.l.) mit den Vorstandsmitgliedern Rolf-Arnd Marewski (2.v.r.), Wolfgang Gurowietz (r.) und Udo Bullerdieck. Foto: Andy Beyna.

Das Ergebnis sprengte alle Erwartungen. Vorsitzender Rolf-Arnd Marewski: „Das war eine vorbildliche und nachahmenswerte Idee mit einem überragenden Ergebnis. Ich bedanke mich im Namen des Vereins und vor allem im Namen der Kinder und Jugendlichen in Südafrika von Herzen bei Frank und allen Spenderinnen und Spendern. Das Geld sichert unsere Arbeit in Südafrika für einige Monate.“

Frank Bußmann wünscht der Förderverein viel Glück und Gesundheit für das neue Lebensjahr.